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30.03.2025, Lokalredaktion
Bei der Verbandsversammlung der Kreisjugendfeuerwehren Wesermarsch am Freitag, in der Ernst-Rodiek-Halle, in Lemwerder, konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Thorben Schöne neben den Vertretern der Jugendfeuerwehren, zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung begrüßen.
Mit einem neuen Vorstandsteam geht die Kreisjugendfeuerwehr in die nächsten Jahre. Neben dem Kreisjugendfeuerwehrwart Thorben Schöne, seinen beiden Stellvertretern Thorben Siewert und Marc Niehus sowie Kassenwart Timo Würdemann gehört jetzt die Schriftwartin Samantha Stubbenhorst zum Vorstand, da Verena Schubert nach 10 Jahren nicht mehr zur Wahl stand.
Die Fachbereichsleiter sind ebenfalls alle wiedergewählt worden: Wettbewerbe – Jörn Schwarzer und Mathias Tönjes, Lehrgänge/Leistungsspange – Klaus Schütte, Öffentlichkeitsarbeit – Jasmine Neff und Kinderfeuerwehr – Elke Rowehl-Minßen. Fenja Rohde hört als FBL Öffentlichkeitsarbeit auf.
Kreisbrandmeister Ralf Hoyer beförderte den stellvertretenden Kreisfeuerwehrwart Marc Niehus zum Brandmeister und ehrte Fenja Rohde und Marcel Heinz mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr.

Thorben Schöne blickte auf das vergangene Jahr zurück und berichtete, dass die 19 Jugendfeuerwehren Ende 2024 370 Mitglieder und die Kinderfeuerwehren 277 Mitglieder hatten. Ein leichter positiver Mitgliederanstieg sei zu verzeichnen. 26 Mitglieder konnten aus der Kinderfeuerwehr übernommen werden und 29 Jugendliche wurden an die Einsatzabteilungen übergeben. Der Anteil der weiblichen Mitglieder in der Jugendfeuerwehr beträgt 29,7 Prozent, bei der Kinderfeuerwehr sind es sogar 35,7 Prozent. Bei den Jugendlichen liegt das Durchschnittsalter bei 13,1 Jahren, bei den Kindern bei 8,1 Jahren. Hier hat sich zum Jahr 2023 nichts verändert.

„Ich bin dankbar und stolz auf die von den Kinder- und Jugendfeuerwehren in 2024 geleisteten Arbeit, die von einem hohen Maß an Kameradschaft, Vielfalt und zeitlichem Engagement geprägt ist“, unterstrich Thorben Schöne. Vor allem auch, da die Kinder- und Jugendfeuerwehren neben ihren Diensten auch aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, sei es beim Osterfeuer, Laterneläufen, Umweltaktionen und traditionellen Festlichkeiten.
Er dankte vor allem auch den Kinder- und Jugendfeuerwehrwarten sowie den Betreuern für ihre geleistete Arbeit. Zudem erinnerte er an das 60-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Abbehausen und das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Tossens im vergangenen Jahr.
Traditionell haben die Jugendfeuerwehren wieder an den verschiedenen Wettbewerben auf Kreisebene teilgenommen. Dazu zählten das Schwimmturnier in Elsfleth, der Bundeswettbewerb in Lemwerder, der Kuppel- und Leichtathletikpokal in Abbehausen und das Volkerball- und Volleyballturnier in Rodenkirchen. Gesamtsieger der Wettbewerbe wurde die Jugendfeuerwehr Neuenkoop-Köterende, vor Jade und Seefeld-Reitland-Schwei.
Der Kreiskinderfeuerwehrtag fand im August in Sandfeld statt. Lustige Spiele und viel Wasser standen im Mittelpunkt dieses Tages, bei dem die Kinderfeuerwehr Köterende am Ende den Sieg mit nach Hause nehmen konnte.
Die Jugendsprecher der Feuerwehren trafen sich zweimal zum Kreisjugendforum und tauschten hier Erfahrungen aus. Die Kreisjugendsprecher vertraten die Wesermarsch beim Landesforum in Goslar und bei der Delegiertenversammlung der niedersächsischen Jugendfeuerwehr in Uelzen.
Da es in 2024 kein Kreiszeltlager und auch kein OFV-Zeltlager gab, organisierten einige Jugendfeuerwehren eigene Zeltlager oder nahmen am Landeszeltlager in Halvestorf teil.
Die Leistungsspange, die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehren, haben in 2024 33 Jugendliche bestanden. Das Pendant dazu bei der Kinderfeuerwehr, die Brandflohabnahme haben 43 Kinder bestanden.
Christina Winkelmann, Bürgermeisterin der Gemeinde Lemwerder, MdL Karin Logemann (SPD), der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann, Kreisbandmeister Ralf Hoyer, Gemeindebrandmeister Hartwig Sondag und Klaus Fischer, Sprecher der Jugendfeuerwehren im OFV lobten das Engagement der Kinder- und Jugendfeuerwehren. „Ihr seid die Basis und die Zukunft der Feuerwehr“, betonte Christina Winkelmann. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)