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22.03.2025, Lokalredaktion
Die Zahl der Gründungen im Oldenburger Land ist 2024 leicht unter dem Vorjahresniveau geblieben: Der Gründungsindex 2024, den die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) auf der Basis von Daten des Landesamtes für Statistik Niedersachsen veröffentlicht, zeigt: Je 10.000 Einwohner gab es 72,3 Gründungen (Vorjahr: 73). Die Region insgesamt und alle ihre Landkreise und Städte liegen nach dieser Berechnung über dem Niedersachsen-Durchschnitt von 67. Regional vorn liegen die Stadt Delmenhorst (84,6) und das Oldenburger Münsterland mit den Landkreisen Cloppenburg (77,6) und Vechta (74,2).

In absoluten Zahlen: Im vergangenen Jahr wurden im Oldenburger Land 8028 Firmen gegründet, 2023 waren es 8082. Gründungen umfassen nach der Systematik des Landesamtes für Statistik Betriebs-, Nebenerwerbs- und Kleingewerbe-Gründungen. Die meisten Neugründungen gab es im vergangenen Jahr im Bereich unternehmensnahe Dienstleistungen (2840), gefolgt von den Branchen Handel (1977), Baugewerbe (629) und verarbeitendes Gewerbe (512). 58,3 Prozent aller Gründungen im Oldenburger Land erfolgten als Nebenerwerb.
„Trotz des leichten Rückgangs stellen wir im täglichen Beratungsgeschäft reges Interesse an der Selbstständigkeit fest“, so Michael Höller von der IHK. „Und das betrifft weiterhin die gesamte Bandbreite von gewerblichen Gründungen: Vom geplanten Ein-Personen-Nebenerwerb bis zum technologie-orientierten Start-up. In jedem Fall zeigen die Zahlen, dass das Oldenburger Land weiter wirtschaftlich sehr aktiv ist.“ Positiv auf das Gründungsgeschehen wirke sich aus, dass das Netzwerk der Organisationen, die Gründerinnen, Gründer und Start-ups beraten, gut abgestimmt funktioniere, so Höller. (pm/lr)