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19.03.2025, Lokalredaktion
Die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch hat am Mittwoch, 19. März 2025, die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024 vorgestellt. Im Vergleich zum Jahr 2023 waren 499 Fälle weniger zu verzeichnen.
Wiederholt brachten die Verantwortlichen der Inspektion zum Ausdruck, dass die Bürgerinnen und Bürger bei objektiver Betrachtung in einer sicheren Region leben. Dass die objektiven Zahlen und das subjektive Empfinden nicht immer im Einklang stehen, ist aber bekannt.
Für die Statistiken der Städte Nordenham und Brake bitte auf das Foto klicken

Wilfried Grieme, Leiter der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, hält dazu fest:
„Das heute vorgestellte objektive Lagebild in Form der Polizeilichen Kriminalstatistik zeigt für unseren
Zuständigkeitsbereich abermals, dass wir in einer sicheren Region leben. Wir wissen aus der kriminologischen Forschung, dass objektive und subjektive Sicherheit nicht immer übereinstimmen – dieses ist auch für uns als Polizei nicht neu. Neu ist jedoch, dass das subjektive Unsicherheitsgefühl vieler Bürgerinnen und Bürger offensichtlich zunimmt und wir uns vermehrt mit Ängsten konfrontiert sehen. Es
zeigt sich, dass Unsicherheiten manchmal bewusst verstärkt werden – sei es durch überzogene Darstellung oder Desinformationen. Das ist eine Entwicklung, die ich auch aus polizeilicher Sicht sehr kritisch bewerte: „Ängste sind ernst zu nehmen – unabhängig davon, ob sie auf Fakten basieren oder aus Unsicherheiten entstehen. Mein Appell lautet daher, sich auf verlässliche Quellen – wie die Polizei – zu stützen und angstschürende Behauptungen kritisch zu hinterfragen. Denn unser Sicherheitsgefühl hat großen Einfluss auf unser Zusammenleben und unsere Entscheidungen im Alltag.“